Heute bei uns zu Gast Prof. Dr. Helmut Reinalter

 

Die vorliegende Geschichte der frühen Demokratie in Europa reicht von der ­Frühen Neuzeit bis in das 19. Jahrhundert. Der biographische Teil stellt demokratische ­Persönlichkeiten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vor. In allen Kapiteln steht das ­politische Wirken der Demokraten im Vordergrund. Es geht in diesem Buch aber auch um die Herausbildung früher demokratischer Ideen und um demokratische Bewegungen, wobei hier Ursachen, Motive, Wirkungszusammenhänge und Kontinuitäten aufgezeigt werden. In der Frühen Neuzeit wurden wichtige Voraussetzungen für die moderne Demokratie geschaffen. Für den gegenwartsbezogenen Zusammenhang sind die historischen Anfänge der Demokratie von einiger Bedeutung für das bessere Verständnis späterer Demokratieentwicklungen und -probleme. Die Geschichte der frühen Demokratie erhebt keinen Anspruch auf eine Gesamtdarstellung, sie versteht sich aber als historische Darstellung der Demokratie und Republik aus interdisziplinärer Perspektive im frühneuzeitlichen Europa.

Zur Person:
Universitätsprofessor für Geschichte der Neuzeit.
Geboren in Innsbruck 1943, Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Innsbruck, Dr. phil. 1971, Habilitation aus Geschichte der Neuzeit 1978, Forschungsaufenthalte in Frankreich, England, Italien, Deutschland, Tschechien, Rußland, Polen und USA, Gastprofessor in Aix-en-Provence, Salzburg, Krakau und Luxembourg, Univ.-Prof. an der Universität Innsbruck seit 1981; Leiter des Privatinstituts für Ideengeschichte und des Innsbrucker Forums zur wissenschaftlichen Förderung des Projekts "Weltethos". Dekan der Philosophischen Klasse der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Mitglied des Club of Rome, der "Commission Internationale d'Histoire de la Révolution francaise" an der Sorbonne in Paris I und des Akademischen Rates der Humboldt-Gesellschaft. Herausgeber von mehreren wissenschaftlichen Reihen und Fachzeitschriften.

 

Helmut Reinalter:
Die Geschichte der frühen Demokratie in Europa.
Verlag Innsbruck University Press 2017
224 Seiten
ISBN 978-3-903187-06-1

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir blicken zurück auf unser 5-Jahresfest und

 

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Buchhandlung liber wiederin wurde am 18. März der liber wiederin Literaturpreis an die Autorin Sabine Gruber für ihren neuen Roman Daldossi und Das Leben des Augenblick, erschienen im Verlag C.H. Beck, verliehen.

Fünf Jahre wollen gebührend gefeiert werden! In den Tag starteten wir mit Kaffee und Croissant. Für die musikalische Untermalung sorgte das Quartett „Abdullah & Friends“. Kulinarisch verwöhnten wir unsere Leserinnen und Leser mit Selbstgemachten. Der Schauspieler und Sprachtrainer Thomas Lackner las Gedichte von Mascha Kaleko. Höhepunkt und Abschluss des Abends bildete die Überreichung des liber wiederin Literaturpreises an Sabine Gruber.

Der Grundgedanke des Preises, der natürlich auch einen Werbeeffekt für die Buchhandlung darstellt, ist die Tatsache, dass wir BuchhändlerInnen von der Kreativität und Schaffenskraft der AutorenInnen und vom Interesse und der Lesefreudigkeit unserer Kunden und Kundinnen leben. Beides soll durch den Literaturpreis honoriert werden. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, den Preis in der Höhe von 5.555 EUR an jenen Autor zu vergeben, dessen Werk  im Jahr 2016 am häufigsten gekauft wurde.

Die "Preisrede" von Sabine Gruber hinden sie hier.

 

 

 freuen uns über den Buchhandelspreis 2017!

 

Bücherregale voller Geschichten und Wissen, persönliche Beratung, die oft über die passende individuelle Leseempfehlung hinausgeht und Orte, die zum Verweilen einladen: Mit dem österreichischen Buchhandlungspreis werden zum ersten Mal jene fünf eimischen Buchhandlungen ausgezeichnet, die mit ihrem Konzept überzeugen konnten.

 

Am 5. April wurden die fünf Preisträger des ersten Österreichischen Buchhandlungspreises ausgezeichnet. Der mit je 10.000 Euro dotierte Preis wurde vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels ausgerichtet.

Übergabe der Urkunde durch den Präsidenten des Hauptverbandes des österreichischen Buchhandels Benedikt Föger und Robert Stocker, Abteilungsleiter der Sektion II: Kunst und Kultur, in Vertretung für Bundesminister Thomas Drozda, an Thomas Wiederin. (c) BKA / Valerie Alwasiah

Die Begründung der unabhängigen Fachjury für die Vergabe des Preises an liber wiederin:

Beharrlichkeit zahlt sich aus, das weiß niemand besser als Thomas Wiederin. Mit einer gemeinsamen Berufserfahrung von 80 Jahren wissen er und sein Team genau um die Tücken und Fallstricke der Branche Bescheid – und trotzdem ist ihr Wille zur Buchhandlung ungebrochen. Neben dem Aufbau eines sorgfältig bestückten Sortiments, das auch mit Kinder- und Jugendliteratur beeindruckt, zeugt die Ausschreibung des mit 5.555€ dotierten „Liber Wiederin Literaturpreises“ für deutschsprachige Neuerscheinungen von der Freude an Zeitgenössischem. Vorteilhaft ist auch die gute Anbindung an die Universität. Diese klassische Sortimentsbuchhandlung erweist sich auch als ein Ort, der Entschleunigung, Ruhe und Achtsamkeit fördert. Liber Wiederin hat sich in nur fünf Jahren einen fixen Platz in der Innsbrucker Innenstadt erobert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menü

Veranstaltungen