Anatol Regenier

Jeder schreibt für sich allein

War es möglich, als Schriftsteller im nationalsozialistischen Deutschland integer zu bleiben?

Dieses Buch handelt von Schriftstellern im nationalsozialistischen Deutschland, ihrem Spagat zwischen Anpassung und künstlerischer Integrität unter den Bedingungen der Diktatur. Opportunisten und Konjunkturritter sind dabei, aber auch Autoren, die nur ihrer Arbeit nachgehen wollten und versuchten, moralisch sauber zu bleiben. Mit leichter Hand verknüpft Anatol Regnier die Biografien von ...mehr »

Taschenbuch

EUR 14,40

 

Doris Hermanns

"Und alles ist hier fremd"

Zahlreiche berühmte wie weniger bekannte meist jüdische Schriftstellerinnen fanden ab 1933 und vor allem nach den Novemberprogromen 1938 Zuflucht in Großbritannien. Welche Rolle spielen Herkunft und Sprache für das Leben und die Identität als Schriftstellerin? Welche Lebens- und Arbeitsbedingungen prägten die Existenz im Exil? Wie war es um Veröffentlichungsmöglichkeiten bestellt, welche Netzwerke gab es? In chronologisch wie thematisch gegliederten Kapiteln widmet sich Doris Hermanns den ...mehr »

Taschenbuch

EUR 22,70


Madame Nielsen

Der Welt- & Zeitumfassende ein-Satz

Sich der Fremde aussetzen. Wagen, die und das Fremde zu werden. Und damit sich selber fremd. Riskieren, nie wieder man selbst zu werden. Das zu riskieren, erfordert nicht nur Einsatz - es verlangt auch, sich den ewig misslingenden Versuch einzugestehen, die Form eines Lebens zu wahren, und einen mutigen Satz aus dem eigenen Körper hinaus in das alles umfassende Werk zu unternehmen. Einen Satz, wie ihn der dänische Schriftsteller Claus Beck-Nielsen tat, als er Wohnung, Frau und Kind verließ, ohne Dokumente auf den Straßen Kopenhagens lebte, namenlose Versuchsperson der Agentur Beckwerk wurde, ...mehr »

Taschenbuch

EUR 12,40


Thomas Stangl / Anne Weber

Über gute und böse Literatur

Ob es gute oder schlechte Literatur gibt, ist womöglich eine irrelevante Frage, kommt man doch beim Lesen kaum umhin, selbst ohne feste Basis Urteile zu fällen. Vordringlicher scheint es, Klarheit darüber zu erlangen wie das Gute geschrieben sein müsste, um nicht bloß im Abgleich mit seinem Gegenteil zu existieren. Oder handelt es sich hierbei weniger um eine ästhetische als um eine moralische Frage, um etwas, das für die Kunst keinerlei Gewicht besitzt? Denn Kunst - und damit das Schreiben -, so die herrschende Meinung, bestellt doch ein Feld, wo kein Verbot Gesetzesstatus hat. Sowohl in ...mehr »

Hardcover

EUR 22,70


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