UNSERE EMPFEHLUNGEN

Almudena Grandes
Die drei Hochzeiten von Manolita
 

Übersetzung: Roberto de Hollanda
Verlag Hanser
672 Seiten; 30,90 Euro
ISBN 978-3-446-27401-3

 

Manolitas einziger Vorsatz ist es, "nie den Fehler zu begehen, einen schönen Mann zu heiraten". Sie ist bekannt als Señorita "Zählt-nicht-auf-mich", doch als ihre Eltern nach Francos Machtergreifung im Gefängnis landen, muss sie sich um die Familie kümmern. Obwohl sie mit dem kommunistischen Widerstand nichts zu tun haben will, wird sie heimlich zur Botin für die Oppositionellen. Um Informationen ins Gefängnis zu schmuggeln, gibt sie vor, mit dem schüchternen und stotternden Silverio liiert zu sein. Ist dieser politische Häftling wirklich der Mann, den sie dreimal heiraten wird? Ein Roman voller Farben, Wendungen und Überraschungen. Das meisterhafte Vermächtnis der großen spanischen Autorin Almudena Grandes.

Cheon Myeong-kwan
Der Wal

Übersetzung: Matthias Augustin; Kyunghee Park
Verlag Beck
508 Seiten; 28,80 Euro
ISBN 978-3-86337-197-5

 

 

»Der Wal« erzählt die abenteuerliche Geschichte zweier Frauen: die von K mbok, einem ehrgeizigen Mädchen vom Land, das zur erfolgreichen Unternehmerin, Fabrikbesitzerin und Kinobetreiberin avanciert und mit seinem mysteriösen Duft die Männer um ihren Verstand (und manche von ihnen um ihr Leben) bringt; und die von K mboks stummer, trotz ihrer furchteinflößenden Gestalt sanftmütigen Tochter Ch'unh i, die ungewollt Schuld wird an einem verheerenden Brand, der den Untergang einer ganzen Stadt nach sich zieht, dafür jahrelang im Gefängnis sitzt und schließlich an den Ort ihrer Kindheit, eine in der Zwischenzeit verfallene Ziegelfabrik zurückkehrt."Der Wal" ist ein wüstes Märchen in drastischen Bildern, mit einem Aufgebot an absonderlichen Protagonisten - von denen manche Tod Brownings Filmklassiker "Freaks" entsprungen sein könnten -, voller bizarrem Humor und einer geschickt durch immer wieder neue Wendungen aufgebauten Spannung, die den Leser bis zur letzten Seite gefangen hält. Die koreanische Kritik rühmte den frischen, eigenständigen Erzählstil, in dem sich Elemente des magischen Realismus genauso finden lassen wie Motive aus altkoreanischen Mythen oder Anleihen an Martial Arts-Filme und allerlei Arten von Trivialliteratur.»Ein epochales Meisterwerk, das die Gesetze und Grenzen des Romans verlacht.«Begründung der Jury zum 10. Munhakdongne Literature Award»Das koreanische Tausendundeine Nacht.«Jang Jin, Filmregisseur (»Welcome to Dongmakgol«)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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