Adam Tooze
Welt im Lockdown
Die globale Krise und ihre Folgen

 

Übersetzung: Andreas Wirthensohn
Verlag C.H. Beck
 408 Seiten; 27,80
ISBN 978-3-406-77346-4

Adam Tooze erzählt in seinem atemberaubenden Buch die Geschichte der zwölf Monate vom Januar 2020 bis Januar 2021. Am Anfang gibt Xi Jinping der Weltöffentlichkeit bekannt, dass sich in China ein tödliches neues Virus ausbreitet. Am Ende zieht Joe Biden als Nachfolger von Donald Trump ins Weiße Haus ein. Dazwischen liegen die Schockwellen einer Pandemie, die keinen Kontinent, kein Land und keine Bevölkerung ungeschoren lässt. 
Der brillante Wirtschaftshistoriker Tooze schildert nicht nur, wie und warum Staaten und nationale Ökonomien auf jeweils eigene Weise und mit sehr unterschiedlichen Resultaten auf das Geschehen reagiert haben. Er analysiert die Pandemie auch im Kontext der anderen großen Krisen unserer Zeit, von der Finanzkrise über die Klimakrise bis zur Flüchtlingskrise. Welt im Lockdown ist eine tiefenscharfe Diagnose der Gegenwart und ein Buch, aus dem man lernen kann, wie die globalisierte Welt funktioniert, in der wir heute leben. 

Spannend wie ein Thriller - Adam Tooze beschreibt unsere Welt im radikalen Wandel
Wie gehen die Regierungen weltweit mit der nie dagewesenen Krise um und welche Konsequenzen hat das?
Eine tiefgreifende Analyse unserer Gegenwart weit über die Corona-Krise hinaus
Tooze gilt als einer der besten Wirtschaftshistoriker seiner Generation

 

 

 

David Edmonds:    
Die Ermordung des Professor Schlick. 
Der Wiener Kreis und die dunklen Jahre der Philosophie

Übersetzung: Annabel Zettel
Verlag C.H.Beck
352 Seiten; 26,80 Euro
ISBN 978-3-406-77409-6

Moritz Schlick, Otto Neurath, Kurt Gödel, Rudolf Carnap und in seinem Umfeld auch Ludwig Wittgenstein sowie der junge Karl Popper gehörten zu den wichtigsten Persönlichkeiten des Wiener Kreises, der für das Denken des 20. Jahrhunderts höchst einflussreich werden sollte. David Edmonds' Buch stellt die geistige Welt des Kreises vor und verknüpft die Geschichte seiner Mitglieder mit einem Porträt der Stadt Wien im Schatten des um sich greifenden Faschismus und Antisemitismus. Auch der Kreis, der eine Zeit lang die attraktivste philosophische Bewegung Europas gewesen war, wird diesen feindseligen Tendenzen zum Opfer fallen. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs hat er aufgehört zu existieren, und die meisten seiner Mitglieder sind im Exil oder auf der Flucht.
Am 22. Juni 1936 wurde Moritz Schlick auf dem Weg zu seiner Vorlesung an der Universität Wien erschossen. Der Attentäter war ein geistig verwirrter Student, der den Philosophen bezichtigte, «jüdische» Theorien zu verbreiten. David Edmonds schildert die Geschichte des Wiener Kreises, dessen Oberhaupt Schlick gewesen war, und stellt sie in den Kontext seiner Zeit. Eine Gruppe brillanter und exzentrischer Denker, die die Metaphysik und alle Pseudowissenschaften mit streng logischen Argumenten aus der Welt schaffen will, lebt in einer Stadt, deren pulsierendes kulturelles Leben immer stärker verdunkelt wird von Faschismus, Antisemitismus und blindem Hass.

Der Wiener Kreis: Eine Gruppe brillanter und exzentrischer Denker will aller Metaphysik ein Ende bereiten Die Protagonisten: Moritz Schlick, Otto Neurath, Kurt Gödel, Rudolf Carnap, Ludwig Wittgenstein und Karl Popper Eine gelungene Mischung aus Philosophie und Storytelling Für alle Leser:innen von Sarah Bakewell und Wolfram Eilenberger
David Edmonds ist Philosoph und Autor der Bücher "Wittgensteins Poker" und "Who would kill the fat man?". Er ist Fellow am Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics und arbeitet für die BBC. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Menü

Veranstaltungen