Themenkataloge

Résumé einer Podiumsdiskussion zum Thema TTIP

Unter der Leitung von Maritta Strasser vom Verein campact diskutierten Ulrike Herrmann und Harald Schumann zum Thema TTIP. Eine kurze Zusammenfssung der Diskussion mit Literaturempfehlungen finden Sie hier.


Zur Geschichte der Universität Wien

Anlässlich 650 Jahre Universität Wien erscheinen einige Publikationen, die sich mit der Geschichte auseindersetzen.

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Völkermord an den Armeniern

Mit dem Begriff Aghet, was so viel bedeutet wie Katastrophe, bezeichnen die Armenier selbst den Völkermord, der an ihnen zu Beginn der 20. Jahrhunderts begangen wurde.

Schon unter der Regierung von Abdul Hamid II kam es in den Jahren zwischen 1894 und 1896 zu Massakern an den Armeniern.

Mit der Machteroberung der Jungtürken und dem Eintritt in den Ersten Weltkrieg auf der Seite der Mittelmächte spitzte sich die Lage für die Armenier zu. Im April und Juni 1915 kam es in Konstantinopel zu Razzien gegen die Armenier. Unklar ist, wann genau die Entscheidung gefallen ist, die Armenier als Ganzes zu vernichten. Der Pastor Lepsius, Autor des Buches, Der Todesgang des armenischen Volkes: Bericht über das Schicksal des armenischen Volkes in der Türkei während des Weltkrieges, versuchte vergeblich Enver Pascha dazu zu bewegen, die Deportationen einzustellen. Franz Werfel hat in seinem Buch, Die vierzig Tage des Musa Dagh, dieser Episode breiten Raum gewidmet. Über die Höhe der Todsopfer, die der Genozid, forderte herrscht Unklarheit und die Schätzungen gehen weit auseinander.

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Kritische Theorie I

 „Die Antagonismen bestehen fort, zwar nicht unmittelbar sichtbar oder oft nicht unmittelbar sichtbar als Gegensätze der Lebenshaltung oder als Gegensätze furchtbarer Armut und üppigen Reichtums, aber sie bestehen fort in Gestalt eines bis ins Extrem angewachsenen Antagonismus der gesellschaftlichen Macht und der gesellschaftlichen Ohnmacht.“ (Adorno)

Die Kulturindustrie, wie sie von Adorno und Horkheimer in ihrem Werk Die Dalektik der Aufklärung beschrieben wird, tröstet hinweg über das Elend der Welt, macht blind für die Zuspitzung des grundlegend antagonistischen Charakters der Gesellschaft. Ob die Kritische Theorie Lösungen anzubieten vermag, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Dass es an der Zeit ist, sich wieder eingehender mit gesellschaftskritischer Theorie auseinanderzusetzen, scheint jedoch offensichtlich.
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